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04/12/2010 16:37:25
News of the day 12.04.2010
James Gosling Erfinder von Java verlässt Oracle
from: cpom | Comments: 0 -
Erfinder der Programmiersprache Java hat Oracle verlassen
Java-Erfinder James Gosling hat das Unternehmen bereits am 2. April 2010 verlassen. Gründe für seinen Abschied gab er nicht bekannt. Gosling hatte seit Mitte der 90er-Jahre maßgeblich an der Entwicklung der Programmiersprache Java und weiterer wichtiger Produkte der Firma Sun Microsystems mitgewirkt. Über eine evtl. neue Tätigkeit ist nichts bekannt.
Vor ihm hatten bereits der ehemalige SUN-CEO Jonathan Schwartz und der Mitgestalter des XML-Standards Tim Bray das Unternehmen verlassen. Auch der ehemalige Firmengründer und langjährige CEO Scott McNealy sitzt nicht im Aufsichtsrat von Oracle.
Bedenkt man die sehr unterschiedlichen Firmenkulturen von SUN und Oracleund die allgemeine Situation bei einer Firmenfusion, ist der Weggang jedoch nicht wirklich erstaunlich. Gosling war seit Mitte der 80-ger Jahre bei SUN angestellt.
Visual Studio 2010 und .NET 4 veröffentlicht
Microsoft hat das .Net Framework 4.0 und Visual Studio 2010 nun offiziell released. Silverlight 4, Microsofts Flash Konkurrent und Technik für Rich Internet Applications (RIA) soll am Ende der Woche folgen.
Das lange erwartete Release enthält ASP.NET-Erweiterungen, neue Funktionen zum Entwickeln von SharePoint-Anwendungen und die Bereichen Parallel Programming und Cloud-Entwicklung sowie neue Features für das Application Lifecyle Management (ALM) sind nun endlich integriert.
Visual Studio gibt es in unterschiedlichen kommerziellen Versionen, wie z.B. Ultimate und Professional. Die kostenlosen Visual Studio Express-Varianten, die eingeschränkte Funktionalität aufweisen, beziehungsweise auf eine Programmiersprache oder eine Facette der Softwareentwicklung beschränkt sind, sollen folgen.
In der Professional-Edition sind alle Funktionen für die Entwicklung von Windows-, Web-, Office-, Cloud-, SharePoint- und Silverlight-Anwendungen bereits enthalten. Nutzer der Premium-Variante erhalten zusätzliche Funktionen für Datenbanken und Werkzeuge um graphische Oberflächen automatisiert zu testen.
Der Editor von Visual Studio 2010 setzt nun auf dem Grafik-Framework Windows Presentation Foundation (WPF) auf, was im Vorfeld, nach der Beta 2 zu Verstimmungen führte, da die Oberfläche von vielen als schlicht zu langsam empfunden wurde. Hier hat Microsoft nachgebessert. Deswegen wurde auch der ursprüngliche Releasetermin auf Anfang April 2010 verschoben.
Visual Studio 2010 Box Artwork
Maintenance Release von Virtual Box
Bereits am 25.03. 2010 ist ein Maintenance Release von Virtualbox erschienen. Dieser beinhaltet unter anderem Verbesserungen im Verhalten von SMP-Gästen, im USB Subsystem, im 3D Support und im Netzwerkbereich. Die vollständige Liste aller Bugfixes und Verbesserungen erhält man hier.
Virtual Box ist eine Virtualisierungssoftware, die ursprünglich von der Firma InnoTek GmbH entwickelt wurde und sich am Bereich Desktopvirtualisierung ausrichtet. Nach der Übernahme durch SUN Microsystems folgte die schnelle Produktionsreife und die Portierung auf Plattformen wie z.B. Solaris x86 sowie die Implementierung von 3D-Beschleunigung für virtualisierte Gastsysteme. Vergleichbare Produkte sind: VmWare Workstation und Microsoft Virtual PC
Google möchte künftig schnelle Webseiten bevorzugen
Die Ladegeschwindigkeit einer Website soll sich ab sofort auch auf deren Position in den Suchergebnissen von Google auswirken. Schnellere Seiten werden laut Google bevorzugt. Die Ladegeschwindigkeit einer Website fließt künftig in Rankingfaktor mit ein. Seiten, die schneller geladen werden,sollen sich also weiter oben in den Suchergebnissen platzieren können.
Allerdings ist besagtes Szenario nur bei Suchanfragen über Google.com in englischer Sprache präsent. Zur Optimierung der Webseiten-Performance stellt Google ein eigenes Werkzeug in den Webmastertools zur Verfügung.
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